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Setzlinge aus der Region und eine schonende Agro-Forstwirtschaft: Bei der Woodsource AG wird Nachhaltigkeit zum Erfolgsprinzip
Nachhaltigkeit ist für Woodsource AG nicht nur ein Schlagwort. Zusammen mit unserem Partner Terra Land Panamá SA verwirklichen wir dieses Prinzip täglich bei der Bewirtschaftung. So kommen die qualitätsgeprüften Samen Ihrer Teakbäume aus dem Nachbarland Costa Rica. In unseren Baumschulen sorgen wir bereits für ein natürliches Klima, damit Ihre Bäume später für ein gutes Klima sorgen, zum Beispiel durch die Bindung von Kohlendioxid (CO2).

Die Woodsource AG verwendet nur natürliche Dünger. Zusätzlich betreiben wir auf unseren Plantagen Agro-Forstwirtschaft. Das schützt den Boden, sorgt für biologische Vielfalt und ernährt die Waldarbeiter und ihre Familien. Sie als Baumpartner machen das möglich.

Die Terra Land Panamá SA legt Wert auf hohe Qualität und biologische Verträglichkeit: Die sorgfältig ausgewählten Samen Ihrer zukünftigen Teakbäume kommen deshalb aus der Region. Vor allem das Agrarinstitut der Universität Cartago-Turrialba im Nachbarland Costa Rica liefert die speziell aufbereiteten Samen. Damit auf den Plantagen nur Bäume wachsen, die in Mittelamerika beheimatet sind.

Bei Temperaturen um die 35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit zwischen 70 und 80 Prozent werden aus den Samen schnell kleine Setzlinge: 8 Tage wird der Same abwechselnd Wasser und intensiver Sonneneinstrahlung ausgesetzt, nach gut 22 Tagen treibt er aus. Die fruchtbare Erde dafür stammt aus den Süßwasser-Flüssen der Umgebung.

Der Boden aus der Region und der simulierte Wechsel von Regenzeit und Trockenzeit sorgen bereits in dieser frühen Wachstumsphase für natürliche Bedingungen. Mit einem Wurzelhalsdurchmesser von 1,5 bis 2,5 Zentimetern werden die jungen Bäume dann auf den Plantagen angepflanzt, zu Beginn der Regenzeit zwischen Juni und September eines jeden Jahres.

Die Pflanzungen der Woodsource AG finden überwiegend auf erosionsgeschädigten Böden statt. Oft sind es übernutzte Weideflächen, die in der Vergangenheit für intensive Viehzucht oder Ackerbau genutzt worden waren. Durch die Anpflanzungen und natürliche Bewirtschaftung geht die Erosion des Bodens mit der Zeit zurück.
Dafür setzen die Woodssource AG und Terra Land Panamá SA bereits heute auf ein modernes Agro-Forstkonzept: Solange die Teakbäume noch klein sind, werden in der Krautschicht heimische Bohnen, Yuca und Mais gepflanzt. Die für das Wachstum in den ersten Jahren so wichtigste Humus-Schicht wird so neu aufgebaut und kann nicht mehr ausgewaschen werden.

Wichtige Nährstoffe bleiben im Boden. Dann können sich auch bodennahe Lebewesen wieder optimal entwickeln. Das ist gut für die Artenvielfalt. Gleichzeitig profitieren auch die Arbeiter und ihre Familien von dem heimischen Gemüse, das während der ersten Jahre auf den Plantagen zusätzlich geerntet werden kann. Sie als Baumpartner der Woodsource AG leisten dazu einen besonders wichtigen Beitrag.

Hinzu kommt, das die Woodsource AG rund ein Drittel aller Plantagenflächen als natürlichen Primär- und Sekundärwald schützt und unberührt lässt. Diese Mischwälder, die oft von kleinen Flüssen oder Seen durchzogen sind, dienen als Rückzugsorte für selten gewordene Tier- und Pflanzenarten. Der Schutz dieser ursprünglichen Regenwaldgebiete ist nicht nur eine strenge gesetzliche Vorgabe in Panamá. Er entspricht auch unserer Überzeugung und Philosophie, im Einklang mit der Natur zu wirtschaften.

Aufgrund ihrer großen Blätter binden die Teakbäume überdurchschnittlich viel Kohlendioxid. Sie tragen damit auch zu einem gesunden Klima bei und verringern den Treibhaus-Effekt. Was derzeit in immer mehr Branchen diskutiert wird – die Wiederaufforstung brachliegender Flächen – setzt die Woodsource AG bereits in die Tat um.

Schließlich leisten unsere Baumpartner auch einen Beitrag zum Schutz der verbliebenen Regenwälder: Ein kleiner Teil des weltweit steigenden Holzbedarfs wird zukünftig aus den Edelholz-Plantagen der Woodsource AG in Panamá gedeckt.