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Teakholz verantwortungsvoll anbauen: Baumpartner der Woodsource AG verbinden 300 Jahre Tradition und umweltpolitische Ziele
Die Woodsource AG ist ein junges, dynamisches Unternehmen, aber wir fühlen uns einer 300-jährigen Tradition der Verantwortung verpflichtet: der Nachhaltigkeit. Das sensible ökologische Gleichgewicht von Mensch und Umwelt liegt uns sehr am Herzen – und es bestimmt täglich unser Handeln: Wir forsten ehemalige Regenwälder wieder auf und sorgen damit für eine neue Balance von Ökologie und Ökonomie. Unsere nachhaltige Forstwirtschaft passt dabei gut zu den wirtschaftlichen und umweltpolitischen Zielen Panamás, dem Land unserer Edelholz-Plantagen.

Davon profitieren alle Beteiligten: die Natur, die Menschen vor Ort, unsere Mitarbeiter – und unsere Baumpartner.

Der kursächsische Berghauptmann Hans von Carlowitz (1645-1714) sorgte sich bereits im 18. Jahrhundert um die Zukunft des Waldes. Schwere Naturkatastrophen und verantwortungsloser Raubbau verringerten den heimischen Bestand damals massiv. 1713 forderte er, dass immer nur soviel Holz geerntet werden dürfte, wie durch geplante Aufforstung nachwachsen könnte. Die Selbstsorge der gegenwärtigen Generation und Vorsorge folgender Generationen müsse im Einklang sein. Diesem Prinzip der Verantwortung für Gegenwart und Zukunft hat sich die Woodsource AG verpflichtet.

Wir reagieren damit auch auf ein neues Bewusstsein vieler Menschen: Nachhaltigkeit und die Sorge um intakte Ökosysteme bestimmen heute immer öfter ihre langfristige finanzielle Strategie. Viele Anleger wollen Verantwortung übernehmen und ihr Geld sinnvoll eingringen – und damit einen Beitrag leisten für die Welt, in der sie leben.

Ein nachwachsender Rohstoff wie unser Teakholz bietet Ihnen dafür eine besonders gute Möglichkeit. Noch dazu, wenn die wertvollen Edelhölzer – wie bei der Woodsource AG – sozial gerecht und umweltverträglich angebaut werden: Wir forsten ausschließlich Brachflächen im Südosten Panamás wieder auf. Eine Region, die Jahrzehnte lang verantwortungslos ausgebeutet worden war. Meist sind es ehemalige Regenwaldgebiete, die gerodet worden waren für intensive Viehzucht oder Ackerbau.

Zusammen mit unseren Baumpartnern sorgen wir also für neues Leben auf dem Land – und das gleich mehrfach: Von den neuen Wäldern der Woodsource AG profitieren besonders auch die Menschen in der Region. Sie bekommen wieder eine langfristige wirtschaftliche Perspektive in ihrer Heimat, zum Beispiel als Waldarbeiter bei der Terra Land Pamamá SA, unserer Bewirtschaftungsgesellschaft. Das verhindert Landflucht und sorgt für neue Zuversicht, gerade in der wirtschaftlich sonst kaum entwickelten Provinz Darièn im Osten Panamás.
Kein Wunder, dass die panamaische Regierung für gute Rahmenbedingungen sorgt. Die Umweltgesetze des Landes, vor allem das neue Waldgesetz, gelten als modern und ausgewogen. Ziel ist es,  landesweit brachliegende Flächen wieder aufzuforsten und intakte Regenwälder langfristig zu schützen. Einerseits locken Steuerbefreiungen für Investoren, auf der anderen Seite drohen teils empfindliche Strafen für ungesetzlichen Holzeinschlag. Mehr als 1000 Mitarbeiter sorgen bei der mächtigen Umweltbehörde ANAM (Autoridad Nacional del Ambiente) dafür, das diese Ziele erreicht werden.

Die führt zum Beispiel ein öffentliches Verzeichnis mit genauen Plänen aller Wiederaufforstungsgebiete. Die Plantagen (Lots) sind nummeriert; erfasst werden die Zahl der Bäume, ausreichende Naturschutzflächen und der Bewirtschafter. Ab 50 Hektar muss eine Studie die Auswirkungen auf Flora und Fauna der Region analysieren und dokumentieren.

Für die Woodsource AG legt Terra Land Panamá SA einen 20-Jahres-Plan (Plan de Reforrestacion) bei der ANAM vor, der alle Phasen und Prozesse genau auflistet – vom Landkauf bis zur Verschiffung des Teakholzes. Mitarbeiter der nationalen Umweltbehörde überprüfen direkt vor Ort, ob der Plan eingehalten wird.

Damit soll zum Beispiel der illegale Holzexport, die Überdüngung des Bodens oder eine Verschmutzung naher Flüsse verhindert werden. Regelmäßig werden aktuelle Wasserproben entnommen und im Labor auf Verschmutzungen untersucht, zum Beispiel durch Düngemittel. Werden Grenzwerte überschritten, drohen Strafen und im schlimmsten Fall Lizenzentzug.

Alle Bewirtschafter, Forstingenieure und Transportunternehmer müssen nämlich bei der ANAM registriert sein. Selbstverständlich werden auch die Eigentümer der Plantagen in einem nationalen Register erfasst, um bei Problemen sofort reagieren zu können.

Die Woodsource AG unterstützt diese Maßnahmen der Behörden, weil wir die Verantwortung für die Region Darién ernst nehmen. Und weil das nachhaltige Wachstum auf unseren Edelholz-Plantagen allen zu Gute kommt: der Umwelt, den Menschen vor Ort, unseren Mitarbeitern und unseren Baumpartnern.