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Woher wir kommen und was uns am Herzen liegt: Warum Woodsource anders ist
Gestatten Sie uns an dieser Stelle ein paar persönliche Bemerkungen. Sie machen deutlich, warum die Woodsource AG so sehr auf Transparenz und Offenheit, auf Ehrlichkeit und Integrität setzt. Sie erklären die Werte und den Anspruch der beiden Gründer, Nubu Migmar und Igor Jankovic. Sie sollen deutlich machen, von welchem Platz wir kommen und warum wir das tun, was wir tun. Je besser unsere Baumpartner und Mitarbeiter, unsere Geschäftspartner und die Öffentlichkeit darüber informiert sind, desto stärker kann das Vertrauen in uns und unsere Arbeit wachsen.

Seien wir realistisch: Offenheit und Transparenz sind in der Finanzindustrie bisher nicht weit verbreitet. Viele Anbieter halten sich auch heute noch äußerst bedeckt, wenn es um ihre Strukturen, Eigentumsverhältnisse und Erlösmodelle geht. Selbst beim Online-Marketing fehlen oft Firmennamen und Ansprechpartner. Unklar bleibt, wer und was hinter den Kampagnen steckt. Und es gibt immer wieder Unternehmen, die auch heute noch mehr versprechen, als sie selbst unter realistischen Bedingungen halten können.

Das gilt mitunter auch für manche Anbieter im internationalen Edelholz-Geschäft. Einem Geschäft, dass einerseits mit überdurchschnittlichen Holzerträgen lockt, andererseits aber auch spezielles Nischengeschäft besondere Kenntnisse verlangt. In der Vergangenheit scheint manchen Initiatoren der schnelle Erfolg in dieser Branche zu Kopfe gestiegen zu sein. Wenn dann auch noch Vorgaben der Behörden ignoriert werden, schwindet nicht nur schnell das fragile Vertrauen der Anleger. Dem Unternehmen droht die Schließung und im schlimmsten Fall der Konkurs. In kurzer Zeit werden dann enorme Werte vernichtet.

Nubu Migmar und Igor Jankovic haben so etwas schon miterlebt, schließlich waren sie lange Vertriebsmitarbeiter bei verschiedenen Finanzfirmen. Vor ihrer Selbstständigkeit arbeiteten die Beiden als Angestellte bei der Prime Forrestry Switzerland AG, einem der ersten weltweiten Anbieter für Erträge aus Teakholz-Plantagen. Bis ins Jahr 2006 waren sie dort im Vertrieb tätig; Migmar als Vertriebsleiter und Jankovic als Kundenberater.

Von der plötzlichen Schließung des nach Außen so erfolgreichen Unternehmens wurden beide damals völlig überrascht. Was in der Geschäftsleitung passierte, erfuhren sie oft erst spät, manchmal auch nur aus der Zeitung. Nach dem erzwungenen Konkurs standen sie dann plötzlich auf der Straße. Der Traum vom Edelholz war erst einmal ausgeträumt.
Vielleicht liegt es an ihrer Herkunft, denn es dauerte nicht lange, bis sie wieder auf die Beine kamen. Ihre Familien waren Flüchtlinge. Die Eltern von Nubu Migmar stammen aus Tibet, einem bezaubernden, aber armen Land in Südostasien mit harten Lebensbedingungen und politischer Verfolgung. Igor Jankovic kam mit 9 Jahren aus dem umkämpften Bosnien und Herzegowina in die Schweiz, damals ohne ein Wort Deutsch.

Nach dem Ende der Prime Forrestry gründeten sie zunächst 2006 die Milestone Consulting (MC). Der innere Ruf nach einem sinnvollen Angebot für Anleger wurde immer lauter. Das natürliche Wachstum und der ‚biologische Zins’ natürlich wachsender Teakbäume sollten von nun an ihr Ertrags- und Erfolgsmodell bleiben.

Aus der Milestone Consulting wurde die Woodsource AG. Hier konnten Migmar und Jankovic ihre großen, langjährigen Erfahrungen der Vergangenheit sofort einbringen, die Fehler ihrer früheren Arbeitsgeber aber gezielt vermeiden – und so den Baumpartnern mehr bieten als nur gute Holzerlöse.

So gehören die Plantagen in Panamá nicht irgendeiner Gesellschaft, deren Besitzverhältnisse verschleiert sind. Die Woodsource AG selbst ist und bleibt Eigentümerin aller Plantagen. Die Teakbäume jedoch gehören den Baumpartnern, verbrieft in einer Eigentums­übertragung und Baumurkunde. Eine bewusste Entscheidung, um klare Eigentumsverhältnisse zu schaffen.

Für die Bewirtschaftung der Teakplantagen ist die Terra Land Panamá SA zuständig, eine von diplomierten Forstingenieuren geführte unabhängige Gesellschaft. Bezahlt wird sie von der Woodsource Foundation, die dafür einen Teil des Kaufpreises und der späteren Holzerlöse von den Baumpartnern bekommt.

Das dient der Sicherheit der Baumpartner, denn selbst wenn es der Woodsource AG einmal schlechter gehen sollte – was äußerst unwahrscheinlich ist – kann die Bewirtschaftung weiter finanziert werden. Alle Gesellschaften sind rechtlich selbstständig, alle Geschäftsbeziehungen vertraglich klar geregelt und transparent dokumentiert.

Heute können wir unsere nachhaltigen Sachanlagen deshalb nicht nur mit viel Erfahrung und einem guten Gewissen anbieten. Was wir tun, entspricht unserer tiefen inneren Überzeugung. Und auch juristisch sind Sie als Baumpartner mit uns auf der sicheren Seite.